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Vorgängerprojekt „MOBIA“

- Mobil bis ins hohe Alter.

Mobil sein heißt, aktiv am Leben teilzunehmen, Besorgungen zu erledigen, Kontakte zu pflegen sowie neue Erfahrungen sammeln zu können. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) spielt hierbei eine zentrale Rolle. Oftmals stellt dieser aber gerade für ältere Menschen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen eine Herausforderung dar. Dank des Projektes „MOBIA – Mobil bis ins Alter“, welches in den Jahren 2012 bis 2014 durchgeführt wurde, nicht so in Saarbrücken.

Gemeinsam mit vier Partnern – dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, dem Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft e.V., der B2M-Software AG sowie dem Zentrum für Bildung und Beruf Saar gGmbH, hat das Verkehrsunternehmen Saarbahn GmbH im Rahmen des Projektes „MOBIA“ eine komplexe Informationstechnik- und Dienstleistungsinfrastruktur aufgebaut, die die Nutzern dabei unterstützt, die eigene Mobilität wieder selbst bestimmen zu können.

Herzstück von „MOBIA“ ist ein Lotsenservice, der hilft, mit Lotsen die Barrieren zu meistern - von der Wohnungstür über den Fahrkartenautomaten bis hin zum Zielort. Das Projekt liefert Antworten auf die Frage, wie Senioren oder Menschen mit Handicap bei der Nutzung des ÖPNV unterstützt werden können.

Für das Projekt MOBIA ist die Saarbahn GmbH gemeinsam mit ihren Projektpartnern im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ als Preisträger 2013/2014 geehrt worden. Darüber hinaus hat das Saarbrücker Verkehrsunternehmen für das innovative Projekt im Jahr 2015 den deutschen Alterspreis der Robert Bosch Stiftung entgegennehmen dürfen.

Aufbauend auf den Ergebnissen des Projektes „MOBIA“ koordiniert die Saarbahn GmbH seit Ende 2015 das auf fünf Jahre angelegte Projekt „mobisaar“. Hierbei wird der ursprünglich in Saarbrücken angebotene MOBIA-Service weiterentwickelt und in mehreren Schritten auf das gesamte Saarland ausgedehnt. Das Projekt „mobisaar“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Neben vier weiteren Projekten ist es vom BMBF im Wettbewerb „Innovationen für Kommunen und Regionen im demografischen Wandel – InnovaKomm“ aus einem Pool von insgesamt 187 Bewerbern ausgewählt worden.